Gedanken lesen lernen in 9 Schritten

Ein Mensch sagt nicht immer das, was er wirklich denkt. Oftmals sagen Menschen sogar das Gegenteil, sie lügen und in vielen Situationen wäre es sehr hilfreich und angebracht, wenn man Gedanken lesen könnte. Gedanken lesen? Ist das überhaupt möglich und wenn ja, wie kann man Gedanken lesen lernen?

Nun, damit beschäftigt sich die Menschheit schon seit geraumer Zeit und es wurden sogar Bücher veröffentlicht, Anleitungen zum Gedanken lesen lernen – purer Nonsens, Gedanken lesen lernen funktioniert nämlich leider – nicht! Was heute unmöglich ist, kann in Zukunft zur Realität werden, doch noch fällt solch eine paranormale Fähigkeit in den Bereich der Fiktion, sie existiert nicht.

Gedanken lesen lernen in 9 Schritten

Was jedoch durchaus möglich und erlernbar ist, ist das genaue beobachten und analysieren menschlichen Verhaltens. Gedanken lesen lernen mittels der Psychoanalyse, hier lesen Sie, wie das funktioniert.

1. Schritt: Zunächst vermitteln Sie der Person gegenüber durch ihre eigene Körpersprache ein angenehmes Gefühl. Lächeln Sie sie an, neigen Sie den Kopf zur Seite, halten Sie ihre Handflächen auseinander und beugen sich mit ihrem Körper und den Beinen ein Stückchen vor.

2. Schritt: Um die wahren Gedanken einer Person lesen zu können, muss diese vollkommen entspannt und unaufgeregt sein. Prüfen Sie den momentanen Zustand der Person anhand ihrer Hände. Wenn Sie die Hand schütteln und diese zu kalt oder zu warm und verschwitzt ist, dann ist das ein Zeichen für Aufgeregtheit, verkrampfte Hände sind ebenfalls ein klares Anzeichen dafür.

3. Schritt: Will man Gedanken lesen lernen, so muss man das Gesicht eines Menschen gut beobachten und analysieren können. Ein falsches Lächeln erreicht beispielsweise niemals die Augen. Das untere Augenlid ist eine dünne, aus Muskeln, Drüsen, Bindegewebe und Haut bestehende Falte. Bleibt das untere Augenlid bei einem Lächeln glatt, dann ist das ein ziemlich klares Indiz für ein falsches Lächeln.

4. Schritt: Um Informationen zu erhalten, stellen Sie der Person Fragen wie: „Etwas bedrückt Sie, nicht wahr?“, oder „Lastet Ihnen etwas auf der Seele?“ Diese emotionalen Fragen sind eine Falle und die Reaktion darauf in der Regel sehr aufschlussreich.

5. Schritt: Hören Sie aufmerksam zu. Reagiert die Person nervös oder emotional, dann wissen Sie, dass Sie mit Ihrer Taktik auf dem richtigen Weg sind. Wenn nicht, dann wechseln Sie das Thema.

Gedanken lesen lernen durch unbewusst gesteuerte Körpersignale

6. Schritt: Ein Mensch kann bewusst Lächeln und bewusst seine Worte wählen und natürlich kann er auch lügen! Wenn Sie Gedanken lesen lernen wollen, dann lernen Sie die vielen kleinen Mikro-Ausdrücke der Körpersprache zu verstehen, diese werden nämlich unbewusst gesteuert und entsprechen den Tatsachen. Wenn eine Person lügt, neigt die den Kopf unbewusst etwas nach oben, sagt sie die Wahrheit, neigt sich der Kopf etwas nach unten.

7. Schritt: Stellen Sie fest, wie sich die Person verhält, wenn Sie die Wahrheit sagt. Stellen Sie dazu banale Fragen, die man nicht mit einer Lüge beantworten muss. Beobachten Sie das Verhalten der Person und achten Sie auf die unmerklichen Zeichen, wenn sie die Wahrheit spricht. Lenken Sie das Gespräch in die gewünschte Richtung und beobachten Sie ihr Gegenüber dabei ganz genau.

8. Schritt: Lernen Sie die Grundzüge der Körpersprache. Hände am Rücken oder hinter dem Kopf deuten auf einen selbstbewussten Menschen hin, verschränke Arme signalisieren Uneinigkeit oder Unwillen. Hat der Mann den Daumen in der Hosentasche oder spielt die Frau mit ihrem Haar und sitzt mit gekreuzten Beinen dar, so können das Anzeichen von sexueller Erregung sein.

9. Schritt: Will man Gedanken lesen lernen, dann kann es schlussendlich auch sehr hilfreich sein, das Verhalten von Menschen nachzuahmen. Hält sich der Gesprächspartner die Hand unter das Kinn, dann tun Sie dasselbe. Lehnt er sich zurück, machen Sie das auch. Dadurch lernen Sie die Person besser zu verstehen und gewinnen mehr Vertrauen.