Die bekanntesten UFO Sichtungen unserer Zeit

Reflexionen im Kameraobjektiv. Wetterballons. Optische Täuschungen. Militärische Flugobjekte, Tests oder Nachbearbeitungen durch Photoshop & Co. – 95 Prozent aller „angeblichen“ UFO Sichtungen sind in der Regel schnell widerlegt. Doch was ist mit den restlichen 5 Prozent? Was ist mit den UFO Sichtungen, für die es keine logische Erklärung gibt? Es gibt immer wieder Augenzeugen, die über unerklärliche Phänomene am Himmel berichten und es gibt auch ausreichend Bildmaterial darüber. Und dennoch sind die Menschen skeptisch, wenn es um (angebliche) UFO Sichtungen geht. Warum ist das so und gibt es wirklich handfeste Beweise, dass wir immer wieder in unregelmäßigen oder gar regelmäßigen Abständen von außerirdischen Besuchern kontaktiert werden?

Warum wir UFO Sichtungen skeptisch begegnen

Der Mensch ist nun mal so konstruiert, dass er in erster Linie seinen Sinnen vertraut. Menschen glauben das, was sie anfassen, sehen, fühlen, hören oder riechen können. Hören oder lesen wir von UFO Sichtungen, dann glauben wir nicht so recht daran. Zum einen passt die Vorstellung von außerirdischem Leben und fliegenden Untertassen weder in unser rationelles Gedankengut noch in unser engstirniges Weltbild. Wir können zum Mond reisen. Wir können Satelliten in die Umlaufbahn befördern und eine Sonde auf den Mars schicken. Das ist aber auch schon das Ende der Fahnenstange. Wir können keine Raketen in ferne Galaxien schicken. Folglich begehen wir einen Denkfehler! Dadurch nehmen wir automatisch an, dass andere Lebensformen das auch nicht können. Wenn sie überhaupt existieren?

Die Unendlichkeit ist für viele Menschen unbegreiflich

Das menschliche Gehirn hat ein Problem damit zu begreifen, dass etwas unendlich sein kann. Beispielsweise das Universum. Alles was wir auf der Erde kennen, hat einen Anfang und ein Ende. Aus dieser Sicht gesehen wäre es nahezu töricht anzunehmen, es gäbe kein Leben fernab unseres Planeten. Und genauso töricht wäre es zu denken, dass unsere Technologie das absolute Nonplusultra wäre. Was wissen wir schon von den Rohstoffen, die irgendwo in den Galaxien fernab der Erde existieren und welche technischen Möglichkeiten diese hergeben? Löst man sich von seinem eingefahrenen Gedankengut und sieht das ganze Mal aus einer anderen Perspektive, kommt man durchaus zu dem Schluss, das an vielen UFO Sichtungen durchaus etwas dran sein kann. Man kann eben nicht in den Bereich des Sci-fi verweisen und für manche UFO Sichtungen gibt es sogar konkrete Beweise.

Die bekanntesten UFO Sichtungen

Im Jahre 1946 bezeugten mehrere tausend Menschen die Sichtung ungewöhnlicher kugelförmiger Objekte über Skandinavien sowie vereinzelte Einschläge in skandinavische Seen. Zwar versuchte man für dieses ungewöhnliche Phänomen der skandinavischen UFO Welle eine Erklärung zu finden, doch weder Meteoriten noch Raketen treten in dieser Häufigkeit und in diesem mitunter doch sehr ungewöhnlichen Flugverhalten auf. Ganz anders sieht die Sachlage beim Roswell-Zwischenfall aus. Die US-Army meldete am 8. Juli 1947 den Absturz und den Fund einer „Fliegende Untertasse“. Die Wrackteile wurden schnellstens abtransportiert und das angebliche UFO für die Öffentlichkeit als abgestürzter Wetterballon deklariert. Bis heute halten sich hartnäckige Gerüchte und Mythen um die Area-51 die besagen, dass die US-Regierung damals ein abgestürztes Raumschiff samt Leichen der Außerirdischen geborgen hätte und diese Tatsache bis heute geheim hält.

1975: Weiße Lichter über Teheran

UFO Sichtungen gab es weltweit und im Jahre 1975 auch über der iranischen Hauptstadt Teheran. Mehrere Einwohner Teherans sahen ein ungewöhnlich weißes Licht über der Stadt schweben, woraufhin das Militär einen F-4-Aufklärer schickte. Als sich die Maschine dem UFO näherte, fiel die Bordelektronik plötzlich aus, sodass der Pilot umkehren musste. Die iranische Luftwaffe schickte erneut einen F-4 Abfangjäger. Doch als sich dieser dem hell leuchtenden und intensiv und in verschiedenen Farben blinkendem UFO näherte und auch über Radar erfassen konnte, veränderte dieses mehrfach seine Position und sandte dem Kampfjet eine kleine Lichtkugel entgegen. Der Pilot hielt das Licht für eine Rakete, konnte jedoch aufgrund eines erneuten Ausfalls der Bordelektronik seine Waffensysteme nicht aktivieren und drehte ebenfalls um. Auf seinem Rückflug zum Flughafen wurde er mehrere Minuten vom der Lichtkugel begleitet und umkreist und kurz danach waren die unerklärlichen Lichter wieder verschwunden.

UFO Sichtungen in Europa

Zu den bekanntesten europäischen UFO Sichtungen zählen zwei Vorfälle, die sich zwischen dem 26 – 29.Dezember 1980 im Rendlesham Forest nahe der Stadt Woodbridge an einem von der US Air Force geführten Luftwaffenstützpunkt der NATO in England abgespielt haben sollen. Am frühen Morgen sah man vom besagten Luftwaffenstützpunkt Lichter im nahen Rendlesham Forest heruntergehen. Man vermutete zunächst einen Flugzeugabsturz. An der vermeintlichen Absturzstelle angekommen, fanden die Soldaten im Waldboden ein noch vermeintlich intaktes, dreieckiges Flugobjekt, von dem sehr helle Lichter ausgingen. Der leitende Sicherheitsoffizier James Penniston berührte die Oberfläche des Objektes und beschrieb sie als warm und glatt. Außerdem notierte er sich die auf der Oberfläche sichtbaren Symbole. Kurz darauf intensivierte sich das Licht und das UFO schwebte geräuschlos und mit hoher Geschwindigkeit davon. Bei den nachfolgenden Untersuchungen wurden drei Vertiefungen an der Landestelle festgestellt und eine erhöhte Radioaktivität gemessen.

UFO Absturz im Rendlesham Forest

Zwei Tage später tauchen über dem Rendlesham Forest erneut Lichter auf, die laut Zeugenaussagen als ein pulsierendes, rot-orangefarbenes und sich im Zickzack zwischen den Bäumen im Wald bewegendes Licht beschrieben wurden. Der Basiskommandant, Leutnant Colonel Charles Halt brach mit vier Soldaten auf, um den Vorfall zu untersuchen. Das Licht bündelte sich am Waldrand, wo es scheinbar explodierte und anschließend verschwand. Anschließend tauchten am Himmel mehrere rote, blaue und grüne Lichter auf von denen sich eines löste und als diskusförmiges mit Lichtern an den Rändern beschriebenes Flugobjekt unmittelbar vor den Zeugen auftauchte und eine Art roten Lasersrahl aussandte.

Der Sicherheitsoffizier Larry Warren gab sogar an, in dem besagten Wald mit seiner Untersuchungsmannschaft auf kleine, humanoide Wesen gestoßen zu sein, die anscheinend miteinander kommunizierten. Schnell wurden Warren und sein Team jedoch von Militär-Angehörigen vom Schauplatz des Geschehens entfernt und vom U.S. Air Force Office of Special Investigations verhört und teilweise zur Geheimhaltung verpflichtet.

Merkwürdige, rechteckige Flugobjekte begleiten Frachtflugzeug

UFO Sichtungen erzeugen immer ein großes mediales Interesse und ganz besonders hoch war es, als am 17. November 1986 ein Frachtflugzeug der Japan Airlines auf seinem Weg von Reykjavík nach Anchorage begleitete. Die dreiköpfige Besatzung der Boeing 747 bemerkte zunächst seltsame Lichter, hielt diese jedoch für Militärmaschinen und schenkte ihnen aus diesem Grund keine besondere Beachtung. Später beschrieb die Flugzeugbesatzung übereinstimmend, dass zwei größere rechteckige Flugobjekte das Flugzeug begleiteten und dabei den Innenraum mit gleißendem Licht erleuchteten. Das Licht soll zudem ein unglaublich warmes Gefühl auf der Haut hinterlassen haben. Über dem erhellten Himmel der Stadt Fairbanks konnte die Besatzung noch ein großes, dunkles, kugelförmiges Objekt von der Größe eines Flugzeugträgers erkennen, welches kontinuierlich und sprunghaft seine Position änderte.

Viele UFO Sichtungen belegen, dass UFOs keinesfalls immer rund, sondern auch dreieckig sein können. So beschrieben in den Jahren 1989 bis 1992 über 13.000 Zeugen im Rahmen, der UFO Sichtungen über Belgien seltsame Lichter, die sich an den Spitzen eines gleichschenkligen Dreiecks der unbekannten Flugobjekte am Himmel zu befinden schienen. Das Militär schickte zwei F-16-Kampfjets los, um dieses Phänomen zu untersuchen. Während der rund einstündigen Beobachtung konnte ein Objekt insgesamt fünfzehnmal fotografiert werden. Einmal beschleunigte es seine Geschwindigkeit von 240 km/h auf 1770 km/h und änderte dabei seine Höhe innerhalb von zwei Sekunden von 2743 auf 1524 Meter.

Die „Phoenix Lichter“ von 1997

Zu den bekanntesten UFO Sichtungen gehört mit Sicherheit auch das allseits bekannte „Triangle UFO“, welches am 13. März 1997 um die Gegend von Phoenix gesichtet wurde. Über die Phönix-Lichter gibt es unzählige Beweisvideos und einstimmigen Zeugenaussagen. Sie alle beschreiben ein langsam fliegendes, gigantisches, lautlos schwebendes und v-förmiges unbekanntes Flugobjekt mit einer Reihe von weißen und/oder roten Lichtern. Die Größe des Flugobjektes war so gigantisch, dass es die Sterne am Himmel verdeckte und im Dunklen nur in Umrissen und als Silhouette erkennbar war.

Solch ein faszinierendes Schauspiel wirft natürlich viele Fragen auf. Doch weder die Air National Guard noch die Luke Air Force Base hatten eine Antwort darauf. Natürlich will man unter der Bevölkerung keine Panik schüren und es ist absolut verständlich, dass Regierungen und Militärs immer versucht sind, plausible Erklärungen für etwaige UFO Sichtungen zu geben und solche Vorfälle herunterzuspielen oder gar zu vertuschen. Wenn etwas unmöglich erscheint, bedeutet das nicht automatisch, dass es auch unmöglich ist. Wenn Außerirdische uns mit ihren Raumschiffen besuchen können, dann mag das für uns etwas Besonderes sein, für die jedoch nicht. Sie besuchen uns, weil Sie es können! Wir würden es genauso machen.