Die 12 beliebtesten Glücksbringer

Glücksbringer: Manche schwören auf sie, andere halten sie für Unsinn. Aber eigentlich ist es vollkommen egal, ob man das Glück tatsächlich mit einem Amulett oder einer Hasenpfote auf seine Seite ziehen kann, denn Glücksbringer können die Einstellung positiv beeinflussen und schon alleine dadurch verleihen sie ihrem Träger ein Plus an mentaler Stärke. Denn wer sich positiver fühlt, ist automatisch glücklicher! Wenn Sie also auf der Suche nach einem persönlichen Glücksbringer sind, dann können wir Sie vielleicht inspirieren? Nachfolgend stellen wir die 12 beliebtesten Glücksbringer vor.

Das vierblättrige Kleeblatt: Ein Klassiker als Glücksbringer

Vierblättrige Kleeblätter sind ein altes irisches Glückssymbol. Die Kelten glaubten, dass ein vierblättriges Kleeblatt ihnen dabei helfen könnte, Feen zu sehen und deren Unfug zu vermeiden. Die vier Blätter sollten mystische Kräfte haben, die Glauben, Hoffnung, Liebe und Glück repräsentieren. Eine andere Legende besagt, dass sie für Ruhm, Reichtum, Gesundheit und treue Liebe stehen. Es gibt viele Variationen von vierblättrigem Klee. Der Glücksbringer-Klee kommt von der Weißklee-Pflanze, auch Trifolium repens genannt.

Echte vierblättrige Kleeblätter sind übrigens sehr selten. Nur etwa eine von 10.000 Pflanzen trägt die glücklichen Blätter. Ein Faltblatt sollte übrigens größer als die anderen drei sein. Haben alle vier Faltblätter die gleiche Größe, hat man höchstwahrscheinlich die falsche Kleesorte erwischt. Die Suche nach dem vierblättrigen Glücksklee kann anstrengend sein. Wer keine Lust hat, viele Stunden oder gar Tage in irgendwelchen Kleefeldern zu verbringen, kann sich das Glücksklee natürlich auch als Amulett kaufen.

Das Hufeisen, der Glücksbringer schlechthin

Das Hufeisen soll das Glück förmlich anziehen wie ein Magnet. Um das Hufeisen ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. In vielen Legenden spricht man dem Hufeisen eine besondere Kraft zu. In einer dieser Legenden heißt es, dass Hufeisen Glück bringen, weil sie traditionell aus Eisen hergestellt werden. Schelmische Feen und böse Geister können den Kontakt mit Eisen nicht ertragen und scheuen es folglich Häuser zu betreten, an deren Haustür ein Hufeisen genagelt wurde.

Einer anderen Legende zufolge hat das Hufeisen seine Popularität als Glücksbringer dem Heiligen Dunstan, einer historischen Figur, die 988 n. Chr. starb, zu verdanken. Der Legende nach wurde Dunstan, der ein Schmied war, vom Teufel beauftragt, sein Pferd zu beschlagen. Stattdessen nagelte Dunstan das Hufeisen jedoch an den Fuß des Teufels und er weigerte sich, es zu entfernen und den Schmerz des Teufels zu lindern, bis ihm der Teufel versprach, jedes Haus zu meiden, an dessen Tür ein Hufeisen genagelt war. So hatte jedes Haus mit einem Hufeisen garantiert Glück – oder zumindest kein Pech.

Was auch immer der Hintergrund der Legende ist: Hufeisen sind ein lustiges Glückssymbol, das man an die Haustür oder an die Tür am Arbeitsplatz hängen kann. Wichtig ist nur, dass die Enden nach oben zeigen, damit sich das Hufeisen wie ein Glas mit Glück füllen kann.

Würfel als Glücksbringer

Wenn man bedenkt, wie viele Glücksspiele mit Würfeln gespielt werden, ist es sehr nahe liegend, dass sie zu einem Symbol des Glücks geworden sind. Aber im Vergleich zu vielen anderen Glücksbringer haben Würfel als Glücksbringer eine relativ junge Historie.Während des Zweiten Weltkrieges flogen Kampfflieger waghalsige Missionen mit äußerst geringen Chancen, unbeschadet wieder zurückzukehren. So nahmen viele von ihnen persönliche Glücksbringer mit ins Cockpit, in der Hoffnung die Chancen auf eine sichere Rückkehr zu erhöhen und den Einsatz zu überleben. Verständlich dass zu dieser schrecklichen Zeit bei den Piloten insbesondere Glücksspielgegenstände wie Spielkarten oder Würfel sehr beliebt gewesen sind und als Glücksbringer gerne mit an Bord der Kampfflugzeuge genommen wurden.

Marienkäfer als Glückskäfer

Die Marienkäfer gehören weltweit zu den beliebtesten Insekten und in vielen Kulturen ist der Glaube verbreitet, dass die lustigen Insekten Glück bringen. So werden sie im deutschsprachigen Raum buchstäblich als Glücksbringer oder als Glückskäfer bezeichnet. Doch wie kann ein Marienkäfer einen glücklicher machen? In manchen Kulturen heißt es, dass es Glück bringt, wenn ein Marienkäfer auf einem landet und man ihn nicht verscheucht. Andere sagen, wenn ein Mann und eine Frau gleichzeitig einen Marienkäfer sehen, verlieben sie sich ineinander.

In Belgien gilt der Aberglaube, dass eine junge Frau bald heiraten wird, wenn ein Marienkäfer über ihre Hand kriecht. Einer Bauernregel zufolge versprechen viele Marienkäfer im Frühjahr den Bauern eine reiche Ernte im Sommer. Marienkäfer ist aber nicht gleich Marienkäfer, denn auf der Glücksskala gibt es Abstufungen. Je kräftiger die rote Farbe und desto mehr Punkte der Marienkäfer hat, desto mehr Glück soll er bringen. Unglück hingegen bringt es einen Marienkäfer zu töten.

Die Glückszahl 7

Die meisten Menschen wissen, dass die Sieben als Glückszahl gilt. Doch die wenigsten wissen wohl warum? In vielen Kulturen ist die Zahl Sieben mit Glück, Perfektion und mit der Erkenntnisgewinnung verbunden. Ein plausibler Grund könnte sein, dass die Zahl Sieben besondere mathematische Eigenschaften hat. Die alten Griechen bezeichneten die Zahl Sieben als „die perfekte Zahl“. In der Summe ergeben die perfekten Formen Dreieck (3) und Quadrat (4) die Zahl 7. Außerdem gibt es 7 Farben im Regenbogen und 7 Planeten, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Die Woche hat 7 Tage und der 7. Sohn eines 7. Sohnes soll besonders begabt und glücklich sein. 7 ist ein Gewinn in vielen Glücksspielen.

Die 8 als Glückszahl

In China gilt allerdings nicht die 7, sondern die Zahl 8 als Glückszahl. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Im Chinesischen klingt das Wort für die Zahl 8 stark nach dem Wort für Wohlstand. Die glückbringenden Eigenschaften verdankt die Zahl 8 in China also einer Art Wortspiel. Auch ist die Zahl 8 mit ihren zwei anmutigen Kurven eine ausgewogene Zahl und Ausgeglichenheit und Harmonie sind wichtige Bestandteile für ein glückliches Leben.

Eine Hasenpfote als Glücksbringer

Ob echt oder unecht, Hasenpfoten als Glücksbringer, beispielsweise als Schlüsselanhänger, sind sehr beliebte Glückssymbole. Der Kult um die Hasenpfote entstammt übrigens der Hoodoo-Magie. Die ursprüngliche Legende besagt, dass der linke Hinterfuß eines Kaninchens, welches nachts auf einem Friedhof gefangen wird, böse Magie abwehren kann.
Zum Glück müssen wir das nicht machen, um an eine Hasenpfote als Glücksbringer zu gelangen. Täuschend echte Hasenpfoten-Imitate kann man überall kaufen und muss keine lebenden Tiere dafür opfern.

Diese Tiere bringen Glück

Hasen sind nicht die einzigen Tiere, die als Glücksbringer gelten. Im Feng Shui sollen Goldfische Glück und Wohlstand anziehen. Auch Drachen und Pferde gelten als Glückspilze. In Deutschland gelten Glücksschweine als klassisches Zeichen für Glück, ebenso gelten Schildkröten wegen ihrer hohen Lebenserwartung als Glückspilze und bei den alten Ägyptern galt der Skarabäuskäfer als Glücksbringer.

Ein Regenbogen ist nicht nur schön anzusehen

Gräbt man am Ende eines Regenbogens, findet man einen Topf mit Gold, besagt die Legende. Außerdem sehen sie fröhlich, motivierend und einfach nur schön aus. Nicht ohne Grund werden Regenbogenfarben insbesondere bei Gewinnspielen als Symbol verwendet.

Münzen als Glücksbringer

Ein Sprichwort sagt: Finde eine Münze, heb sie auf und du hast einen glücklichen Tag! Allerdings bringt nicht jede Münze die man vom Boden aufliest automatisch Glück. Dem Aberglauben nach bringen nur Münzen Glück, die mit der Kopfseite nach Oben liegen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man sich über jegliches auf der Straße herumliegendes Geld freuen und es aufheben sollte.

Der Drachenbaum bringt dreifach Glück

Im Grunde genommen ist der Drachenbaum (Dracaena) gar kein echter Baum, sondern eine robuste, langlebige Pflanze. Der Drachenbaum soll seinem Besitzer Glück bringen. Und sie bringt umso mehr Glück, je mehr Stängel sie hat. Eine Pflanze mit drei Stängeln soll den Besitzern Glück, Reichtum und Langlebigkeit bringen. Aber einige Pflanzen haben noch mehr Stängel, die mehr Glück bringen sollen. Ein toller Glücksbringer, den man gut hegen und pflegen sollte. Es zahlt sich aus!

Traumfänger halten Unglück und böse Träume fern

Traumfänger stammen aus der indianischen Kultur. Sie sehen aus wie ein Netz, das über eine Schlaufe gespannt und mit hellen Perlen und Federn verziert ist. Traumfänger sollen, wie es der Name schon sagt, schlechte Träume einfangen. Indem sie die beunruhigenden Träume einfangen, machen sie den Besitzer glücklicher, ausgeglichener und insgesamt glücklicher. Hängen Sie einen Traumfänger an ihr Fenster, um Unglück fernzuhalten. Es gibt auch wunderschöne Traumfänger-Ohrringe oder eine Traumfänger-Halsketten, die Glück bringen und noch dazu sehr chic aussehen.

Das Nazar Amulett (Türkisches Auge)

Wir alle schauen unsere Mitmenschen manchmal böse an. Meistens ist der Ärger auch schnell wieder verraucht und alles ist vergessen. Das ist aber nicht überall so. In manchen Kulturkreisen werden bösartige Blicke viel ernster genommen. Für gewöhnlich entstehen sie durch Neid und Eifersucht. Der „Böse Blick“ soll alle möglichen Leiden verursachen, zum Beispiel psychische und/oder physische Erkrankungen. Darum benutzen die Menschen schon seit Jahrtausenden sogenannte Nazar Amulette, welche hierzulande auch als türkisches Auge bekannt sind. Dieser Talisman hilft gegen böse Blicke und um durch Flüche verursachtes Unglück abzuwehren.

Das Nazar Amulett gibt es in verschiedenen Formen. In einigen orientalischen Kulturen verwendet man zum Schutz eine Hand mit einem Auge in der Mitte. Andere verwenden einfache blaue oder grüne Perlen. Aber einige der beliebtesten und schönsten „Böse-Blick-Talismane“ kommen aus der Türkei. Sie verwenden Glasperlen mit abwechselnd blauen und weißen Kreisen, die Glück herbeiführen und Unglück fernhalten sollen.