Das letzte Interview mit Baba Vanga

Vor einigen Jahren ist ein Tonbandmitschnitt von einem Interview mit Baba Vanga aufgetaucht, welches der ukrainische Geschäftsmann und Naturwissenschaftler Anatoly Lubchenko kurz vor ihrem Tod mit der bekannten bulgarischen Seherin Baba Vanga führte. Das letzte Interview mit Baba Vanga datiert aus dem Jahr 1994. Die Seherin war zu der Zeit schon sehr krank und sie bat Lubchenko explizit, mit der Veröffentlichung des Tonbandes noch bis zur Jahrtausendwende zu warten.

Lubchenko sagt: „Ich besuchte sie während meines Bulgarien-Urlaubs im Sommer 1994. Man erzählte sich, dass Baba Vanga sehr krank sei und ich hatte eigentlich nur sehr wenig Hoffnung, sie zu sehen. Als ich jedoch in Petritsch ankam, kam ein Mann aus der Menschenmenge vor ihrem Haus auf mich zu und führte mich hinein. Baba Vanga lag still in ihrem Bett und über ihrem Bett kreisten Fliegen. Die Seherin fragte mich plötzlich, wo mein Vater sei? In Deutschland, antwortete ich. Daraufhin legte sie eine lange Pause ein und ich ahnte, dass sie schon über meinen krebskranken Vater Bescheid wusste. 

Daraufhin sagte sie, dass man Krebs bald mithilfe von Eisen werden heilen können, doch meinem Vater würde das nicht mehr helfen. Nach einer erneuten Pause sagte sie, dass mit das jedoch irgendwann zugute kommen würde und das Kiew, die Stadt in der ich lebe, eine gute Stadt sei. Ich erinnerte mich an das Diktiergerät in meiner Tasche und nahm mit ihrem Einverständnis das wohl letzte Interview mit Baba Vanga auf.

Das letzte Interview mit Baba Vanga

Frage: Wie wurden Sie zum Seher?

Antwort: Ich habe oft Menschen gesehen, die vor langer Zeit gestorben sind. Diese haben mir erzählt, was mit wem passieren wird. Danach kam ein großer, fremder Mann. Er sagte mir, dass ein großer Krieg (der 2. Weltkrieg) bevorsteht und das es meine Pflicht sei, den Menschen mitzuteilen, wer am Leben bleiben und wer sterben würde und wie sie dem Tod entkommen könnten.

Frage: War dieser fremde Mann am Leben?

Antwort: Nein. Er war tot, genau wie die anderen.

Frage: Wie sah er aus?

Antwort: Wie ein großer Schatten und ein wankendes Spiegelbild. Sie sehen alle so aus, doch manchmal höre ich auch nur eine Stimme.

Frage: Und wie kommunizieren Sie mit ihnen?

Antwort: Ich fühle es, wenn sie mir erscheinen. Erst spreche ich mit ihnen, dann kommuniziere ich über Gedanken und dann höre ich ihnen zu. Die Stimmen hören sich weit entfernt an. Manchmal versteht man sie besser, manchmal schlechter. Wie bei einem Radio.

Frage: Was fühlen Sie, wenn wir Menschen zu ihnen kommen?

Antwort: Ich erkenne die Menschen schon von Weitem und weiß alles über jeden Einzelnen und sein Leben. Es ist ungefähr so, als ob ich einen Film über jeden Menschen gesehen habe. Manche sind gut, manche böse und manche anders. Sie alle wollen ein Wunder und weinen danach. Wenn es wirklich schlecht um jemanden steht, dann bin ich still und sage ich nichts und gebe lediglich einen Ratschlag.

Frage: Sprechen die toten Menschen mit ihnen nur über die Zukunft oder auch über die Vergangenheit?

Antwort: Sowohl als auch.

Frage: Was ist mit Menschen, die weit entfernt wohnen und Ereignissen aus anderen Ländern?

Antwort: Raum und Zeit spielen keine Rolle, ebenso wie Sprachen. Alles geht durch den Kosmos.

Frage: Können Sie uns sagen, was uns erwartet?

Antwort: Russland wird es gut gehen, doch Bulgarien und Mazedonien nicht so sehr. Die russischen Frauen werden viele gute Kinder gebären, welche die Welt verändern werden. Danach kommt ein großes Wunder und es folgen wundersame Zeiten. Die Wissenschaft wird in der Lage sein, die alten Bücher genau zu definieren und Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden. Im Kosmos wird man Leben finden und erkennen, wie es zur Erde kam. Aus der Erde wird eine große Stadt ausgegraben. Vom Himmel kommen neue Menschen, die ein großes Wunder sein werden. Aber man muss warten und braucht nichts zu überstürzen, denn das dauert noch einige Zeit.

Frage: Und was passiert in naher Zukunft?

Antwort: Das Ende der Welt naht und beginnt in 9 Jahren. Die Erde dreht sich von der Sonne weg und da wo es zuvor warm war, wird es plötzlich sehr kalt werden. Es findet ein Massensterben der Tiere statt. Die Menschen werden Kriege um Energiequellen führen, anschließend gehen wir in der Zeit zurück.

Frage: Man sagt, dass eine große Sintflut das Ende der Welt bedeuten wird?

Antwort: Es werden auch große Sintfluten kommen, in 30 – 40 Jahren. Ein sehr großer Körper wird auf die Erde zufliegen und auf dem Meer aufschlagen, infolgedessen werden große Wellen viele Länder zerstören und die Sonne wird für drei Jahre untergehen.

Frage: Werden auch Menschen überleben?

Antwort: Gute Menschen werden überleben, doch die bösen Menschen, die sich als besonders klug ansehen, werden sterben. Viele Menschen werden sterben, doch danach folgt ein schöneres Leben und die Unsterblichkeit.

Frage: Heißt das, auf der Erde bricht ein goldenes Zeitalter an?

Antwort: Es hat schon begonnen, doch nicht jeder kann es sehen! In sieben Jahren säen die Menschen nicht mehr, sie züchten nur noch. Tiere werden gebären wie Pflanzen und Pflanzen wie Tiere. In 21 Jahren fährt niemand mehr auf dem Boden, sondern fliegt in Zügen auf Sonnendrähten. Öl wird verboten sein und die Erde wird fortlaufend gebären und sich regenerieren. In 40 Jahren verschwinden die heutigen Krankheiten, dafür kommen neue. Diese sind mit dem Gehirn verbunden, weil alle Menschen Wasser aus dem Meer trinken, doch im Meer gibt es keine Inseln mehr. Anschließend wird Wasser im Kosmos gefunden und dieses Wasser wird rein sein. Die Weltbevölkerung steigt rasant an und Indien wird mehr Einwohner als China haben. Aber dann werden die Menschen beginnen, ihre Körper loszuwerden.

Frage: Was meinen Sie damit, die Menschen beginnen ihre Körper loszuwerden?

Antwort: Es ist möglich, ohne Körper zu leben. Als Persönlichkeit und Energie, so wie die Toten. Aber das dauert noch und passiert nicht in naher Zukunft.

Frage: Können Sie etwas zum politischen Geschehen sagen?

Antwort: Russland wird zunächst seine Stärke verlieren, doch anschließend wiedergewinnen und gut vorbereitet für den Krieg sein. Die europäische Bevölkerung wird immer älter und schafft es nicht, sich zu verjüngen. Die USA werden den einen mit dem Bart akzeptieren und verstehen, dass Angst schlimmer als Liebe ist. Syrien wird dem Sieger zu Füßen fallen, doch der Sieger wird ein anderer sein, als es scheint. Aliens werden sich weigern, ihr Wissen mit den Starken zu teilen. Frauen-Länder weichen einen Schritt vor Männer-Ländern zurück, halten jedoch weiterhin an ihren Vorhaben fest. Ein kleiner Mann wird die Welt regieren.

Frage: Gibt es einen Gott auf der Welt?

Antwort: Gott kann nicht in der Welt sein, denn Gott IST die Welt. Gott existiert nicht im Menschen aber der Mensch existiert in Gott.

Frage: Gibt es Himmel und Hölle?

Antwort: Himmel und Hölle sind zwei unterschiedliche Welten des außer-körperlichen Lebens. Wenn die toten Menschen von den Lebenden gebraucht werden, ist das der Himmel.

Frage: Werden auch Sie den Lebenden nach ihrem Tod helfen?

Nach dieser Frage war das Interview mit Baba Vanga beendet. Sie gab keine Antwort mehr auf die Frage und ist einfach eingeschlafen. Auf dem Diktiergerät hörte man noch ein Klicken, als ob es von unsichtbarer Hand ausgeschaltet worden wäre.