Das Geheimnis der 13 Kristallschädel

Kaum ein Gegenstand ist so umstritten und sagenumworben: Ein Schädel aus Kristall, der sogenannte „Schädel des Unheils“. Seinen Ruhm und seine Entdeckung hat der Kristallschädel einem wagemutigen Abenteurer und Archäologen zu verdanken. Frederick Mitchell-Hedges hat den Kristallschädel gefunden, der eine Legende geworden ist und auf der ganzen Welt Millionen Menschen fasziniert. Die Legende besagt, dass es 13 Kristallschädel gibt, die aus einer vergangenen Zeit stammen. Werden sie vereint, offenbaren sie das geheime Wissen des Universums. Doch wo kommen diese Schädel her und wann wurden sie hergestellt? Wie wurden sie wirklich gefunden? Das Geheimnis der Kristallschädel ist ein Mysterium, dass seit mehr als hundert Jahren besessene Archäologen, Wissenschaftler und Anhänger der Legende beschäftigt.

Der Mitchell-Hedges Kristallschädel: Der Schädel des Unheils

Der Mitchell-Hedges-Kristallschädel ist der wohl berühmteste aller Kristallschädel. Dieser wiegt 5,3 Kilo, hat einen abnehmbaren Unterkiefer und er ist nahezu perfekt aus solidem Quarzkristall verarbeitet. Eine ganze Bewegung ist seit dem Fund des Schädels entstanden, die glaubt, er habe magische Kräfte. „Er ist wie ein Computer programmiert. Nur braucht man keine Tastatur, sondern muss nur seine Hand drauflegen“, so heißt es. Die Anhänger der Legende glauben, dass der Schädel des Unheils vor über 3500 Jahren von einer untergegangenen Zivilisation hergestellt wurde, die von Menschenopfern besessen war. Jahrhundertelang blieb der Schädel verschollen, bis er im Jahre 1924 von dem exotischen, englischen Abenteurer und Archäologen Frederick Albert Mitchell-Hedges entdeckt wurde.

Auf der Suche nach Artefakten vergangener Zeiten durchstreifte Mitchell-Hedges Anfang des 20. Jahrhunderts die Dschungel Mittelamerikas. Im Jahr 1920 brach Mitchell-Hedges zu einem Abenteuer auf, dass ihn zur Legende machen sollte. Er reiste nach Lubaantun, wo er die Jahrtausende alten Ruinen der Mayas untersuchte. Der Archäologe behauptete, es gäbe eine Verbindung zwischen den Mayas und Atlantis, dem verschwundenen Kontinent. Er glaubte felsenfest daran, dass Atlantis existiert hat und vom Wasser verschlungen wurde, als sich die Erde bewegt hat. Auf Atlantis vermutete der auch die Entstehung der Maya-Zivilisation. Beweise für die Existenz von Atlantis fand Mitchell-Hedges nicht. Doch er soll dort ein bemerkenswertes Objekt gefunden haben, dass früher für Rituale benutzt worden sein soll. Ein lebensgroßer Schädel, bestehend aus reinem Quarzkristall. Mitchell-Hedges gab ihm den Namen: Schädel des Unheils!

Der Schädel ist mindestens 3600 Jahre alt und wurde nach einer Legende von den Maya-Priestern verwendet. Es heißt: Wenn man jemandem mithilfe des Schädels den Tod wünscht, tritt er sofort ein. Man beschrieb ihn als den Inbegriff des Bösen! Das Geheimnis über den Fund des Schädels nahm Mitchell-Hedges mit ins Grab. „Wie der Schädel in meinen Besitz kam, muss ich aus bestimmten Gründen verschweigen…“, sagte der britische Archäologe. Die Entdeckung war ein echtes Kunstwerk. Einwandfrei gefertigt aus einem einzigen Quarzblock. maya-Artefakte aus Kristall sind sehr selten! Dieser Kristallschädel war einzigartig und wäre eine echte Sensation gewesen. Dennoch hat Mitchell-Hedges den Kristallschädel nie erwähnt, als er 1926 Lubaantun verließ. Er versteckte den Fund in England und sprach auch nicht darüber. Das ist sehr ungewöhnlich für jemanden wie Mitchell-Hedges.

Ist der Kristallschädel der Maya eine Fälschung?

Mitchell-Hedges Stieftochter wollte nach seinem Tod den Kristallschädel eigentlich verkaufen. Da seine Herkunft jedoch nicht dokumentiert war, bezweifelten die Experten aber seine Echtheit. Um die Echtheit zu bestätigen, wurde der Schädel zu Hewlett Packard nach Kalifornien gebracht. HP verfügte damals über spezielle Untersuchungsmöglichkeiten. Die Forscher stellten zwar fest, dass der Schädel aus reinem Quarz besteht und dass beide Teile aus ein und demselben Quarzblock gefertigt wurden, die alles entscheidende Frage nach dem Alter des Schädels konnte jedoch nicht beantwortet werden. Normalerweise wird das Alter solcher Fundstücke anhand des Kohlenstoffs bestimmt. Doch Quarz enthält keinen Kohlenstoff. Die Oberfläche des Schädels ist sehr glatt und stark reflektierend, so dass man selbst unter einem Mikroskop kaum etwas erkennt. Allerdings fanden die Forscher von HP auch keine Anzeichen dafür, dass der Schädel mit moderner Technologie behandelt wurde. Der Schädel gab sein Geheimnis nicht preis.

Doch die Untersuchung von HP ergab entdeckte etwas, was den Schädel noch mysteriöser erscheinen ließ. Der Schädel weist piezoelektrischer Effekte auf. Setzt man ihn unter Druck, entstand eine Spannung. Frank Dorland, einer der Autoren, die die Schädel einem breiten Publikum vorstellten, vertrat die Meinung, dass der sogenannte Schädel des Unheils Bewusstsein speichern könne. Die Stieftochter von Mitchell-Hedges behielt das Artefakt und berichtete von aufregenden Kräften des Schädels. So könne der Schädel beispielsweise Naturkatastrophen voraussagen, indem er zu schwitzen anfange. Der Glauben an die Macht der Kristallschädel basiert auch heute noch auf der Legende von den 13 Schädeln. Laut der Legende haben Wesen, die nicht von diesem Planeten stammen, 13 alte Kristalle hergestellt, um mit uns Menschen zu kommunizieren und uns universelles Wissen zu geben.

Das Geheimnis der 13 Kristallschädel

Die Legende besagt, Außerirdische haben 13 Kristallschädel hergestellt und den Einwohnern von Atlantis überbracht. Die wiederum haben sie an die Maya weitergegeben. Bring man alle 13 Kristallschädel zusammen, erschließen sich alle Mysterien der Welt und das Wissen aller Generationen. Einige Anhänger dieser Theorie glauben dass es möglich ist, mit dem Schädel des Unheils mit den anderen Kristallschädeln zu kommunizieren. Caron Wilson ist ein bekanntes Medium aus Kanada. Die Polizei konsultiert sie sogar zur Aufklärung von Verbrechen. Sie veranstaltet Seancen, in denen der Kristallschädel aus ihr spricht. Sie behauptet, er funktioniert wie ein Computer und er würde jede Frage beantworten, die man ihm stellt. Andere Stimmen behaupten, der Schädel des Unheils sei verflucht und man solle ihm nicht in die Augenhöhlen schauen und erst recht nicht anfassen. Vielleicht verleiht er aber auch ein langes Leben? Die langjährige Besitzerin Anna Mitchell-Hedges wurde immerhin 100 Jahre alt …