Böse Omen: Anzeichen von Unglück

Viele Menschen glauben an übersinnliche Kräfte, an Aberglauben, böse Vorboten und schlechte Omen und an viele andere Dinge, die sich mit gesundem Menschenverstand kaum eine rationelle Erklärung finden lässt. Glaubt man dem Aberglauben, dann glaubt auch daran, dass einem drohendes Unglück zuvor immer durch schlechte Omen oder böse Vorboten angekündigt wird. Der Aberglaube besagt, dass das Schicksal eine Warnung ausspricht, bevor es zuschlägt und Unglück über einen bringt. Allerdings kann man sich schützen, wenn man die Vorboten und Omen des Unglücks rechtzeitig erkennen und auch richtig deuten kann.

Katzen sind schlechte Omen und bringen Unglück

Katzen wurden in vielen Kulturen verehrt und galten bei den alten Ägyptern sogar als heilige Tiere. Mit dem Christentum und dem Aberglauben wandte sich das Blatt, denn Katzen wurden dem heidnischen Glauben zugeordnet. Sie galten fortan als Vorboten für Unglück und man dichtete ihnen sogar dämonische Kräfte nach. Läuft einem eine schwarze Katze über den Weg, dann besagt dieses böse Omen, dass diese dämonisierte Katze einen auf einen schlechten Weg führen will.

Angeblich kann man sich vor dem schlechten Einfluss der Katze schützen, indem man dreimal hintereinander ausspuckt. Wenn eine schwarze Katze Unglück bringt, dann müssten im Umkehrschluss weiße Katzen ja Glück bringen? Mitnichten! Weiße Katzen sind ebenfalls schlechte Omen und bringen Unglück – allerdings nur, wenn man ihnen nachts begegnet.

Raben die Vorboten des Bösen

Im Aberglauben sind Raben auch nicht unbedingt ein Grund um Glücksgefühle zur verspüren, im Gegenteil. Raben stehen in dem Ruf, schlechte Vorboten und Überbringer schlechter Nachrichten zu sein. Raben sind ein schlechtes Omen und das hat auch einen triftigen Grund: Im Mittelalter wurden die intelligenten Raben gerne als Botenvögel eingesetzt.

Meistens überbrachten sie dabei keine Einladungen zu Kindergeburtstagen, sondern waren Überbringer schlechter Nachrichten. Da Raben Aasfresser sind und im Mittelalter oftmals bei Schlachten und Hinrichtungen zugegen waren, gelten sie seit jeher als besonders schlechtes Omen und als Synonym für Unglück und Tod.

Einen Spiegel zerbrechen bringt 7 Jahre Unglück

Der Aberglauben besagt, dass man 7 Jahre Unglück erfährt, wenn man einen Spiegel zerbricht. Der Grund für dieses harte „Strafmaß“ ist denkbar einfach. Man nimmt an, dass der Mensch in seinem Leben immer abwechselnd 7 gute und weniger gute Jahre hat. Zerbricht man einen Spiegel, zerbricht man auch diesen Zyklus und fängt quasi mit den schlechten Jahren an.

Keinesfalls sollte man in die Scherben eines zerbrochenen Spiegels blicken. Scherben sollen zwar Glück bringen, der Blick in Spiegelscherben jedoch großes Unglück mit sich. Auch sollten niemals 13 Leute gemeinsam an einem Tisch sitzen. Ist das der Fall, dann wird eine dieser Menschen innerhalb eines Jahres sterben, und zwar der, der gegenüber dem Spiegel oder unter/neben einer Uhr sitzt. Fällt ein Spiegel von selbst runter, dann bedeutet das, dass in nächster Zeit jemand sterben wird.

Was man nicht tun sollte

Um das Unglück nicht heraufzubeschwören, sollte man folgende Dinge tunlichst vermeiden: seinen Hut oder die Mütze auf das Bett legen, sich die Fingernägel an einem Freitag stutzen oder schneiden, morgens mit dem linken Bein zuerst aus dem Bett aufstehen, vor dem Frühstück singen oder summen, einen Regenschirm in der Wohnung öffnen, nachts pfeifen, beim Kartenspiel keinesfalls mit überkreuzten Beinen sitzen oder Salz verschütten. Verschüttet man versehentlich Salz, dann sollte man das Salz nicht etwa gleich aufheben, sondern gegenteiliges tun und noch etwas Salz über die linke Schulter werfen um so eventuell anwesende böse Geister oder Dämonen zu vertreiben.

Omen des Todes im Aberglauben

Natürlich gibt es im Aberglauben auch ganz besonders schlechte Omen, die sogenannten Todesomen. Diese gelten als Vorboten des Todes sollen angeblich den nahenden Tod ankündigen. Als Omen des Todes gelten: Eine Schere, die spitz in den Boden fällt, der nächtliche Ruf einer Eule, das hahnähnliche Krähen von Hennen oder das Krähen von Hähnen um Mitternacht, das plötzliche Welken von Pflanzen, das Auftreten unerklärlicher Geräusche, Vermehrtes herunterfallen von Gegenständen oder Objekten oder Lichter, die plötzlich ausgehen. Schlussendlich kann sich der Mensch selbst als Vorbote seines Todes dienen. Schläft man nachts kopfüber zur Tür, bedeutet das, dass man bald kopfüber in einem Sarg aus dem Zimmer getragen wird.