Baba Vanga & der Untergang der Kursk

Die Voraussagen der bulgarischen Seherin Baba Vanga sind düster und erschreckend und in der Regel auch sehr präzise. In den 80`er-Jahren tätigte Baba Vanga allerdings eine schreckliche Prophezeiung. An deren Erfüllung wollten selbst ihre kühnsten Anhänger nicht so recht glauben. Baba Vanga sagte damals voraus, dass Kursk im August 1999 oder 2000 „mit Wasser bedeckt sein“ und „die ganze Welt darüber weinen“ würde. Dieser Prophezeiung schenkte man lange Jahre nicht viel Beachtung. Denn schließlich liegt die Stadt Kursk im Landesinneren Russlands und somit weitab von jeglichen Gewässern, die sie möglicherweise überfluten könnten.

Baba Vanga behielt dennoch recht. Denn am 12. August 2000 …

… ereignete sich in der russischen Barentsee eine schlimme Tragödie. Aufgrund der Explosion eines defekten Übungstorpedos wurde das mit Marschflugkörpern bestückte russische Atom-U-Boot K-141 Kursk manövrierunfähig. Es sank 180 Kilometer nordöstlich von Murmansk 108 Meter tief auf den Meeresboden. Die Kursk war mit Wasser bedeckt und die Welt nahm Anteil am Schicksal der eingeschlossenen Besatzung, die verzweifelt und vergebens auf Rettung hoffte. Die Menschen weinten und Baba Vangas Prophezeiung erfüllte sich. Denn nicht die Stadt war gemeint, sondern das gleichnamige russische Atom-U-Boot. Dieses versank in den eisigen Fluten der Barentsee und kostete alle 118 Besatzungsmitglieder das Leben.

Die Kursk-Verschwörung

Laut russischen Verlautbarungen soll die Explosion eines Torpedos infolge eines technischen Defekts an Bord Schuld am Untergang der Kursk sein. So lautete es zumindest im offiziellen Untersuchungsbericht. Allerdings gibt es in diesem Fall auch sehr viele Ungereimtheiten und widersprüchliche Aussagen, die vor allem von hochrangigen Militärs getätigt wurden und das ruft natürlich die Verschwörungs-Theoretiker auf den Plan. So heißt es beispielsweise, die Kursk wäre mit Superkavitations-Torpedos vom Typ „Schkwal“ bestückt gewesen, die im Rahmen des Manövers demonstriert werden sollten. An diesem hochmodernen Waffensystem soll insbesondere China großes Interesse gehabt haben. Mit Schkwal-Torpedos bestückte chinesische Unterseebote hätten die Vormachtstellung der US-amerikanischen Pazifikflotte in Asien sehr gefährdet.

Zum Zeitpunkt der Tragödie registrierten die Seismologen in dem Gebiet zwei Explosionen. Eine Explosion ereignete sich um 11:28, eine weitere und stärkere folgte um 11:30. Es gibt Gerüchte die besagen, dass die Kursk von einem US-amerikanischen U-Boot beschossen wurde, was eine die Explosion der Torpedos an Bord der Kursk zufolge hatte. Eine andere Theorie besagt, dass die Kursk von einem Unterseebot der US-Marine erst versehentlich gerammt und anschließend präventiv torpediert wurde. Dieser Zwischenfall hätte beinahe einen militärischen Konflikt zwischen den USA und Russland und somit den 3. Weltkrieg herbeigeführt. Dieser soll nur verhindert worden sein, weil Amerika Russland kurz nach der Tragödie einen großen Schuldenerlass und sogar noch weitere Kredite gewährt haben soll.

Was ist wirklich passiert?

Nach der Explosion sank die Kursk auf den Grund der Barentsee. 23 russische Seeleute überlebten jedoch zunächst im dem Wrack, da sie sich in die hintere Sektion retten konnten. Der Sauerstoff wurde immer knapper und die ganze Welt nahm Anteil am Schicksal der Seeleute, Weltweit hofften die Menschen auf die baldige Rettung – vergebens! Obwohl die Zeit drängte, wurden von den Russen Entscheidungsprozesse unnötig verzögert und angebotene internationale Hilfe zunächst abgelehnt. Nach dem Untergang der Kursk versuchte die russische Marine zunächst, die 23 überlebenden Seeleute mit Rettungs-U-Booten zu befreien, was jedoch kläglich misslang.

Als über eine Woche später norwegische Taucher mit der Tauchplattform „Regalia“ zum Wrack der Kursk hinabtauchten, waren auch die letzten der 118 Mann Besatzung ums Leben gekommen. Die zögerliche Rettungsaktion und das Ablehnen internationaler Hilfe bei der Bergung, die Aussagen von hohen Militäroffiziellen und die Gerüchte um amerikanische U-Boote lassen viel Spielraum für Spekulationen. Sollten die 23 Überlebenden der ehemals 118 Mann starken Besatzung möglicherweise gar nicht gerettet werden? Sollte es später keine Zeugen mehr geben, damit die Wahrheit nie ans Tageslicht kommt?

Auch wenn Baba Vangas Prophezeiung lange in Vergessenheit geriet und lange Jahre niemand so recht daran glauben wollte. Schlussendlich erfüllte sie sich doch und das sogar auf den Monat und das Jahr genau! Die im Jahre 1996 verstorbene bulgarische Seherin prophezeite uns bereits in den 50`er Jahren die Schmelzung der Polkappen und sagte eine ganze Reihe weiterer geschichtlicher Ereignisse und schrecklicher Tragödien voraus. Sie prophezeite, dass der 44. US-Präsident ein Afro-Amerikaner (Obama) und gleichzeitig auch der letzte Präsident der USA werden würde. Baba Vanga sagte unter anderem auch die Terroranschläge vom 11. September und den verheerenden Tsunami von 2004 voraus. Ebenso prophezeite sie den arabischen Frühling, den Syrien-Krieg sowie eine ganze Reihe weiterer düsterer Ereignisse.